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MenschInnen
Gender Mainstreaming – der Weg zur Geschlechtergerechtigkeit oder zum geschlechtslosen Menschen? Am Mittwoch, den 05.05.2010, stellte Landesrätin Barbara Rosenkranz im Gmundner Gasthaus Steinmaurer ihr Buch „MenschInnen“ vor. Sie gab einen interessanten Einblick in die sogenannten wissenschaftlichen Grundlagen und Ziele, auf die sich „Gender-ExpertInnen“ selbst berufen. Die „IdeologInnen“ der Gender-Theorie gäben sich nicht damit zufrieden, Chancengerechtigkeit für beide Geschlechter zu schaffen. Sie behaupten, dass es kein angeborenes Geschlecht gäbe, dass man zur Frau oder zum Mann erst durch die Erziehung gemacht werde. Unter dem Vorwand, „stereotype Rollenbilder“ aufzuweichen und abzuschaffen, solle der „neue Mensch“ ganz offensichtlich ein Wesen ohne feste Geschlechtsidentität werden. In sogenannten „geschlechtssensiblen Kindergärten“ in Wien lernen Mädchen agressives Verhalten, Buben hingegen Massage und Kosmetik. Baustellenschilder zeigen Bauarbeiterinnen mit Zopf (Ist das nicht wieder ein Klischee?). Das Europaparlament unterstellt in seiner Entschließung B6-0025/2006 allen Menschen, die an der Norm Heterosexualität festhalten, „Homophobie“, also Angst vor Homosexualität. Im Anschluss beantwortete Frau Rosenkranz viele Fragen der zahlreichen Zuhörer und signierte Ihre Bücher.
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